Rund um den Volkenberg

WW Volkenberg4 WW Volkenberg3 WW Volkenberg1

 

Info

Weglänge:                          ca. 8 km

Gehzeit:                             ca. 2,25 Std

Start / Ziel:                        Parkplatz hinter dem Rathaus


Karte

WW Map Volkenberg-web

Beschreibung

WW Volkenberg2Dieser Rundweg führt durch die Schwarzkiefern am Volkenberg zu einer Kapelle hoch über dem Maintal, verläuft an dessen Rand und bringt uns zurück nach Leinach. Er ist reich an beeindruckenden Aussichtspunkten.

Wegbeschreibung:
Von der Rathausstraße Richtung Oberleinach über die Leinach-Brücke zur Bachstraße. Kurz vor deren Ende geht es links über die steile Treppe hinauf zur Straße "Am Mühlberg". Nach wenigen Metern durch die "Brunnengasse" erreicht man ein Wasserbecken mit eiserner Schwengelpumpe. Links führt ein mit Büschen bestandener Weg bergan zur "Kustra". Leicht ansteigend umrundet der Weg den Berghang und lässt den Blick zu den Häusern des oberen Ortes sowie sein landschaftliches Umfeld schweifen. Links und rechts begleiten uns Weinstöcke, ein "Wengert" – denn Leinach ist Weinort! Zudem sieht man hier die Bahngleise der ICE-Strecke Würzburg Fulda in der Öffnung des Eichelbergtunnels verschwinden.

Der Weg nähert sich dem Schwarzkiefernwald am Volkenberg. Bergan begleitet uns das Symbol "Weintraube" bis zu einem Querweg, biegen rechts ab und gelangen ohne große Höhenunterschiede zu einem breiteren Weg. Jetzt geht es nach links. Links steht die letzte Tafel der Darstellung der Passion Christi. Sie gehört zu dem aus Erlabrunn herauf führenden Stationsweg. Rechts weitet sich der Weg. Hinter einer Waldwiese erlauben die lichten Bäume den Blick ins Maintal.

Eine Hinweistafel sagt uns, dass wir auf dem Gelände einer mittelalterlichen Burganlage stehen. Diese „Falkenburg" wurde, ebenso wie die jenseits des Mains gelegene „Ravensburg" im 13. Jh. dem Erdboden gleich gemacht, weil ihre Besitzer am Mord des Würzburger Bischofs Konrad von Querfurt beteiligt waren. Wenige Meter weiter erreicht man das "Käppele" - Ziel vieler Wanderer, zur Einkehr, Besinnung oder für ein stilles Gebet. Vor der Kirchentür gleitet der Blick ins Tal, auf Erlabrunn und den Main.

Am Zeichen des Fränkischen Marienweges orientieren wir uns beim Weitergehen. Es führt durch den Wald und talwärts aus ihm heraus. Wenn auch der Marienweg weiter nach Zellingen verläuft, verlassen wir ihn hier und biegen links ein auf einen Betonweg, der uns vorbei an einem weiteren Aussiedlerhof, dem Sonnenhof, zurück zur Wasserentnahmestelle führt. Den Rückweg zum Rathaus kennen wir bereits.

Noch ein Nachtrag: Wem diese Tour zu kurz sein sollte, der kann Erweitern:
am Mentalhof den neuen Radweg in Richtung der ICE-Brücke oder
am Kalkofen in Richtung Wartturm unterer Ort (siehe Wanderung "Wartturm").

 

Wusstest Du schon?

… dass unsere Gemeinde Leinach erst seit 1978 besteht? aus der Leinacher Chronik von Christine Demel

wandertipp